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Thema: Diverses: Verbraucher - Nachrichten und Ratgeber !

  1. #991
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    Aldi ändert seine Preisstrategie !

    Coca-Cola und Kerrygold günstiger - Aldi ändert Preisstrategie ab Montag.

    Aldi verändert die Preisstrategie. Ab kommenden Montag wird es bei Aldi erstmals auch Sonderangebote auf bekannte Marken geben – als Ergänzung zu den dauerhaften Tiefpreisen.

    Was die Gründe dafür sind.

    Der Discounter kündigte an, er werde ab dem 4. Februar – wie es die Konkurrenz schon lange tut – regelmäßig auch Markenartikel aus seinem Dauersortiment zum Sonderpreis anbieten.
    Zuvor hatte die "Lebensmittel Zeitung" darüber berichtet.

    Warum die Dauerniedrigpreisstrategie allein nicht mehr reicht
    Aldi hatte bisher bei Markenartikeln auf eine Dauerniedrigpreisstrategie gesetzt und auf Rotstiftaktionen verzichtet.
    Doch erwies sich diese Strategie zuletzt als problematisch.

    "Im Vergleich zu den Sonderangeboten der Konkurrenz wirkte der Aldi-Dauerpreis zuletzt immer öfter unattraktiv", beschrieb der Handelsexperte Matthias Queck von Retailytics, der Analystengruppe der "Lebensmittel Zeitung" die Entwicklung.
    Deshalb sei Aldi am Ende wohl nichts anderes übrig geblieben, "als auch Sonderangebote einzuführen".

    Im ersten Schritt bietet der Discounter Coca-Cola und Kerrygold zum Sonderpreis an.
    Doch soll es dabei nicht bleiben.
    Aldi Süd kündigte an, es werde künftig "jede Woche" ausgewählte Markenartikel aus dem Standardsortiment zu einem günstigeren Angebotspreis geben.
    Auch Aldi Nord versprach, die Aktion fortzusetzen.


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    neofelis (01.02.19)

  3. #992
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    Preisansage angeordnet: Bundesnetzagentur dämmt Abzocke mit Ping-Anrufen ein !

    Die Bundesnetzagentur hat erneut angeordnet, dass in Mobilfunknetzen eine kostenlose Preisansage für 56 internationale Vorwahlen geschaltet werden muss, nachdem diese Pflicht Ende 2018 endete.
    Damit sollen teure Rückrufe, die durch sogenannte Ping-Anrufe provoziert werden, verhindert werden.

    Ping-Anrufe haben Rückruf zum Ziel
    Bei sogenannten Ping-Anrufen klingelt das Smartphone nur ganz kurz, danach legt der Anrufer auf, bevor der Angerufene abnehmen kann.
    Ziel der Anrufe ist es, einen kostenpflichtigen, teuren Rückruf zu provozieren.
    Im Display erscheint eine Nummer, bei der man auf den ersten Blick die Vorwahl leicht mit einer lokalen Vorwahl verwechseln kann.
    So lässt sich beispielsweise die Vorwahl von Koblenz 0261 leicht mit der Vorwahl von Madagaskar 00261 verwechseln; das gleiche gilt für die Vorwahlen von Rostock 0381 und Dortmund 0231, die an die Vorwahlen von Serbien 00381 und Liberia 00231 erinnern.
    Wird zurückgerufen, wird versucht, den Anrufer möglichst lange in der Leitung zu halten, um möglichst hohe Kosten zu verursachen, an denen die Täter beteiligt sind.

    Preisansage für viele Länder bereits Pflicht
    Die Bundesnetzagentur hatte im Mobilfunk unter anderem für Länder aus Afrika, Osteuropa und dem pazifischen Raum bereits eine Preisansage vorgeschrieben.
    Die Preisansage selbst muss dabei für den Anrufer kostenlos sein.
    Sie soll den Anrufer darüber aufklären, dass er gerade eine ausländische Rufnummer anruft und der Anruf für ihn ab dem Signalton mit hohen Kosten verbunden sein kann.
    Durch die Preistransparenz vor dem eigentlichen Telefonat können die getäuschten Verbraucher das Gespräch abbrechen, ohne dass für sie Kosten entstehen.
    Die Beschwerdeentwicklung 2018 habe gezeigt, dass die Preisansagepflicht ein effektives Mittel ist, Pingwellen einzudämmen, so Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

    Erneutes Beschwerdehoch im Januar 2019
    Allein im Januar 2019 gingen aber etwa 14.000 Beschwerden nur zu Ping-Anrufen bei der Behörde ein, nachdem die zunächst auf ein Jahr befristete Preisansageverpflichtung für auffällige Länderkennzahlen zum 31. Dezember 2018 ausgelaufen war.
    In diesem Zusammenhang hat die Bundesnetzagentur in den letzten Wochen bereits wiederholte Rechnungslegungs- und Inkassierungsverbote ausgesprochen.
    Die nun angeordnete Preisansage muss von den Mobilfunknetzbetreibern und Mobilfunkanbietern bis spätestens 1. März 2019 umgesetzt werden.

    Verbraucher können entsprechende Ping-Anrufe der Bundesnetzagentur unter melden und so Beschwerde einreichen.


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    neofelis (09.02.19)

  5. #993
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    Erhöhung erst im Sommer ? Briefporto soll offenbar stärker steigen !

    80 statt 70 Cent für einen Standardbrief – das sollte die Deutsche Post ab April bekommen.
    Doch angeblich haben sich die Pläne geändert.
    Ein Brief könnte bald noch teurer werden.

    Das Briefporto soll einem Zeitungsbericht zufolge statt im April erst im Sommer steigen, dann aber womöglich stärker als bislang erwartet.
    Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf einen ihr vorliegenden Entwurf zur Änderung der Post-Entgeltregulierungs-Verordnung des Bundeswirtschaftsministeriums.

    Bisher hatte die Deutsche Post zum 1. April eine Erhöhung des Briefportos in Aussicht gestellt.
    Die Bundesnetzagentur beabsichtige der Deutschen Post einen Spielraum für Preiserhöhungen von 4,8 Prozent einzuräumen, hatte die Post im Januar mitgeteilt.
    Beobachtern zufolge hätte das eine Anhebung des Portos für einen Standardbrief von 70 auf 80 Cent nach sich gezogen.

    Der Zeitung zufolge gesteht das Ministerium der Post nun eine höhere Umsatzrendite zu.
    Dazu werde der bisher gebräuchliche europäische Vergleichsmaßstab zugunsten der Post angepasst.
    Durch die neuen Vorgaben werde die Bundesnetzagentur, welche die Portoanträge der Post genehmigen muss, gezwungen, einen größeren Erhöhungsspielraum einzuräumen.

    Aus der Branche hieß es dem Bericht zufolge, es sei eine Anhebung in Richtung 85 bis sogar 90 Cent denkbar.
    Voraussichtlich wären die neuen Preise drei Jahre gültig.


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  6. #994
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    Ungewollt zugeschickt: Verbraucherzentrale berichtet von mysteriösen Amazon-Paketen !

    Derzeit erhalten einige Amazon-Kunden Pakete, obwohl sie nichts bestellt haben, berichten Verbraucherschützer.
    Was es mit dem Ganzen auf sich hat, kann keiner sagen.


    Amazon-Kunden berichten derzeit von mysteriösen Paketen, die bei ihnen eintreffen. In diesen liegen manchmal teure Gegenstände, wie beispielsweise ein Fernglas oder ein Smartphone.
    Die betroffenen Kunden haben dabei weder etwas bestellt, noch handelt es sich um ein Geschenk von Verwandten oder Bekannten.
    Das berichtet die Verbraucherzentrale Nordrhein Westfalen.

    Manche Kunden berichten dabei davon, dass bis zu sechs Mal innerhalb einer Woche Pakete bei ihnen ankamen.
    Die Verbraucherschützer schließen dabei Identitätsdiebstahl oder einen anderen Fall von Bestellbetrug aus.
    Auch Paket-Irrläufer ließen sich in den bekannten Fällen ausschließen, bei denen ein buntes Sammelsurium an Waren von der Mausefalle bis zum Smartphone in den Paketen steckte.

    Amazon spricht von Betrug
    Amazon selbst spricht von "betrügerischen Methoden", schreibt die Verbraucherzentrale NRW.
    Klar ist den Verbraucherschützern zufolge nur, dass die Sendungen nicht von Amazon selbst stammen, sondern von diversen Händlern, die den Marktplatz des Handelsriesen als Verkaufsplattform nutzen.

    Was hinter der ganzen Sache steckt, sei unklar.
    Spekulationen zufolge sollen Händler aus Fernost einen Zweit-Account im Namen der Adressaten eröffnen und darüber die Artikel kaufen.
    Dadurch steige das jeweilige Produkt im Amazon-Verkaufs-Ranking.
    Zudem lasse sich mit dem Account der Shop des Händlers positiv bewerten.

    Eine andere Vermutung: Händler leeren durch die Methode ihre Amazon-Lager, statt unverkaufte Produkte wieder nach China zu verschiffen.
    Es sei nämlich günstiger, die Waren an zufällig gewählte Adressen in Deutschland zu schicken.
    Gegen die These spricht aber, dass sich unter den Produkten auch teure Smartphones finden.

    Kunden dürfen Pakete behalten
    Wer unverlangt Pakete von Händlern erhält, muss die Waren darin nicht aufbewahren.
    Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hin.
    Es gebe nicht einmal die Pflicht, den Absender zu kontaktieren, falls sich ein Herkunftsnachweis am oder im Paket findet.

    Auch eine gegebenenfalls beiliegende Rechnung müsse nicht beglichen werden.
    Der Empfänger hat den Verbraucherschützern zufolge das Recht, die Ware in solchen Paketen selbst zu nutzen, zu verschenken oder zu entsorgen.


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    Führerschein-Umtausch: Diese Fristen gelten !

    Haben Sie den Führerschein vor dem 19.1.2013 gemacht?
    Dann muss er umgetauscht werden.
    Je nach Jahrgang gelten verschiedene Fristen.


    Was der Umtausch kostet und was dafür nötig ist.

    Fest steht: Bis zum 19.1.2033 müssen alle Motorrad- und Autofahrer ihren Führerscheine gegen eine neue Ausführung ausgetauscht sein.
    So will es ein EU-Beschluss.
    Geplant ist eine Staffelung, damit die Behörden nicht unter einem Ansturm der Autofahrer zusammenbrechen.
    Wenn es so kommt, werden die ersten Führerscheine bereits deutlich früher aus dem Verkehr gezogen.

    Wer genau ist betroffen?
    Es geht um 15 Millionen Papier-Führerscheine (ausgestellt bis zum 31.12.1998) und weitere 28 Millionen Plastik-Führerscheine, die danach bis zum 18.1.2013 ausgestellt wurden.
    Ihre Besitzer müssen sich rechtzeitig um einen Umtausch kümmern.
    Dazu muss man persönlich bei der Behörde einen Antrag stellen.
    Dabei soll möglichst wenig Zeit verloren gehen.
    Auch deshalb wäre es ratsam, den Umtausch zu staffeln, sagen Befürworter dieser Variante.

    Welche Fristen gelten für den Umtausch?
    Die Planung sieht vor, dass für ältere Führerscheine (erstellt vor dem 31.12.1998) das Geburtsdatum des Inhabers über die Frist entscheidet.


    Warum ein neuer Führerschein?
    Bislang sehen sich die Führerscheine der einzelnen EU-Staaten zwar recht ähnlich.
    Und man kann ihnen auch alle wichtigen Informationen entnehmen.
    Trotzdem unterscheiden sich die Führerscheine in vielen Details.
    Das bringt Nachteile mit sich.
    Deshalb will die EU einen einheitlichen Führerschein einführen.
    Er soll fälschungssicherer sein, da die Polizeien aller Länder dann ein unechtes Dokument besser erkennen können.
    Außerdem sollen alle Führerscheine in einer Datenbank erfasst werden.

    Was braucht man zum Umtausch?
    Wer den Führerschein umtauschen will, muss dazu seinen Personalausweis oder Reisepass vorlegen.
    Außerdem müssen Sie ein biometrisches Passfoto mitbringen.

    Sie besitzen noch einen älteren Führerschein (rosa oder grau)?
    Falls er nicht von der Behörde Ihres jetzigen Wohnsitzes ausgestellt wurde, müssen Sie von genau dieser ausstellenden Behörde eine so genannte Karteikartenabschrift vorlegen.
    Das ist ein Auszug aus dem dortigen Fahrerlaubnisregister.
    Er enthält Ihre Fahrerlaubnisdaten.

    Wo tauscht man den Führerschein und was kostet das?
    Zuständig ist die Führerscheinbehörde Ihres Wohnsitzes.
    Die Kosten liegen bei etwa 25 Euro.
    Gültig ist der Führerschein dann für 15 Jahre (für Auto und Motorrad).

    Droht sonst eine Geldbuße?
    Ja. Das Verwarnungsgeld beträgt 10 Euro.
    Wer nach der Umtauschfrist weiter mit altem Lkw- oder Bus-Führerschein fährt, muss mit deutlich ernsteren Konsequenzen rechnen.
    Denn dann begeht man eine Straftat.


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